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Es gibt kein Verständnis von Gegenwart und Zukunft ohne Erinnerung an die Vergangenheit.
 

NS-"Euthanasie"

Annas Geschichte

Erinnerungsarbeit

Tiergartenstraße 4

 

Aktuell

28. April 2016
Hamburg Alsterdorf
Lesung "Annas Spuren" in Einfacher Sprache

Buchlesungen in einfacher Sprache (Flyer)

(c) Foto: Ev. Stiftung Alsterdorf

Mechthild Großmann u. Sigrid Falkenstein

Bericht über die Lesung

30.4. - 21.8.2016
Anna in der Wanderausstellung  
"Tiergartenstraße 4 – Geschichte eines schwierigen Ortes"
in Radolfzell am Bodensee
Lesungen, Presse u. a.
10.9. - 26.11.2015
Anna in der Sonderausstellung  
"Tiergartenstraße 4 – Geschichte eines schwierigen Ortes" Dokumentationszentrum Prora

18. Juni 2015 SWR | ARD-alpha

19. Juni 2015 WDR

Planet Wissen

Fernsehsendung

Euthanasie im Dritten Reich

1. Juli 2015

Nichtöffentliche Lesung

Berlin-Lichtenberg

leben lernen
gGmbH am EDKE

Lesung 13. November 2014
Zionskirche Bielefeld-Bethel
»… aus reiner Zweckmäßigkeit beseitigt« Gedenkveranstaltung zum 75. Jahrestag des Beginns der »Euthanasie«

Lesungen, 6. Februar 2014

Hamburg
KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Hamburg-Haus

15. November 2013

Sonderpreis für "Annas Spuren"

Forschungspreis „Rolle der Ärzteschaft in der Zeit des Nationalsozialismus“

Ärzte Zeitung

Lesung, 8. Oktober 2013

NachLese - Das politische Buch
"Annas Spuren"

Brandenburg. Landeszentrale
f. politische Bildung, Potsdam

Buchbesprechung in der
Zeitschrift f. Heilpädagogik
Verband Sonderpädagogik e.V. Ausgabe 7/13

Lesung, 8.5.2013

Gedenkhalle Oberhausen

Lesung, 7.5.2013

Stadtbibliothek MedienHaus Mülheim a.d. Ruhr

blz: Die Mitgliederzeitschrift der GEW BERLIN, Nr. 05 / 2013
Ein Buch gegen das Vergessen

26.01.2013

"Oh mein Gott, Anna." Alb Bote Münsingen

12/2012 S. 34
Buchbesprechung
Berliner Ärzte - die Zeitschrift der Ärztekammer Berlin
12/2012 "Gehirn und Geist"
»Wertlos für die Volksgemeinschaft«     pdf
10.10.2012
GegenBuchMasse
Club Voltaire in Frankfurt a. M.
14.9.2012, Deutsches Ärzteblatt
NS-„Euthanasie“: Später Brief an ein schlichtes Mädchen
03.09.2012, Der Tagesspiegel
Als Ärzte mordeten
28.08.2012
Buchpräsentation
Topographie d. Terrors, Berlin

28.08.2012, Deutschlandradio Kultur

Buchempfehlungen 09/2012

27.08.2012, Frankfurter Rundschau
Götz Aly: Opfer ohne Namen
2.8.2012, WAZ und NRZ
Anna, die „anders“ war - bewegendes Buch über NS-Opfer
29.7.2012, Berliner Kurier
Weil sie behindert war, musste sie sterben
25/07/2012 MyHeritage blog Gegen das Vergessen: Buchtipp
24.7.2012, WDR Fernsehen
"Annas Spuren" im West ART - Magazin
10.7.2012, Aachener Zeitung
Als «Ballast der Gesellschaft» im Vergasungsraum
8.7.2012, Frankfurter Allgemeine,
Ein Loch in der Erinnerung
18.6.2012, Der SPIEGEL
Anna und wir 
16/06/2012 De Gelderlander
Annemarie Haverkamp
Het ware verhaal achter Anna’s dood

Anna Lehnkering auf Wikipedia

Das Buch über Anna und meine Erinnerungsarbeit

Annas Spuren

Ein Opfer der NS-"Euthanasie"

von Sigrid Falkenstein

unter Mitarbeit von Prof. Dr. Dr. Frank Schneider

 

1. Auflage 2012

ISBN: 978-3-7766-2693-3
Herbig Verlag, München, Juni 2012

 

gebundene Ausgabe 18,00 

e-book 7,99 €

 

»… stattet die Hauptperson mit einer Würde aus, die ihr zu Lebzeiten nie zuerkannt worden ist.«
Der SPIEGEL, 25/2012
Annas Spuren - Ein Opfer der NS-"Euthanasie"

Aus dem Vorschautext des Verlags:

"Per Zufall stößt sie auf ein Familiengeheimnis: Anna war geistig behindert; 1940 wurde an ihr der »Gnadentod« in der Gaskammer von Grafeneck vollstreckt. Als Sigrid Falkenstein den Namen ihrer Tante im Internet auf einer »Liste von Personen, die von deutschen Ärzten ermordet wurden« findet, beginnt sie zu recherchieren: Aus dem Familiengedächtnis, mithilfe alter Fotos und durch das Studium von Patientenakten rekonstruiert sie Annas tragische Lebensgeschichte, um sie gemeinsam mit dem Psychiater Frank Schneider in einen größeren Kontext zu stellen. Annas Tod steht für den Massenmord an etwa 300 000 psychisch kranken, geistig und körperlich behinderten Menschen, die im Sinne der nationalsozialistischen Rassen- und Erbhygiene als »lebensunwert« vernichtet wurden. ...

Über ihre persönliche Spurensuche hinaus thematisiert die Autorin den gesamtgesellschaftlichen Umgang mit Zwangssterilisation und „Euthanasie“ von 1945 bis heute. Dabei schildert sie den Weg ihrer Erinnerungsarbeit vom Ruhrgebiet, über Bedburg-Hau und Grafeneck bis hin zum „Euthanasie“ Gedenk- und Informationsort an der Philharmonie in Berlin.

- Flyer (dtsch.) Annas Spuren - Ein Opfer der NS-"Euthanasie"   
- Flyer (engl.) Anna's traces - A victim of nazi »euthanasia«

15.11.2013 - Sigrid Falkenstein und Prof. Dr. Dr. Frank Schneider werden für das Buch "Annas Spuren" mit dem Sonderpreis* des Forschungspreises zur Rolle der Ärzteschaft in der Zeit des Nationalsozialismus ausgezeichnet.
*vergeben von: Bundesgesundheitsministerium, Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und Bundesärztekammer (BÄK)

24.9.2015 - Frank Schneider erhält den Preis „Gegen Vergessen – Für Demokratie“ für sein Engagement für die Aufarbeitung der NS-Zeit während und nach seiner Amtszeit als Präsident der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN).

4.12.2015 - Bundespräsident Joachim Gauck zeichnet zum Tag des Ehrenamtes Bürgerinnen und Bürger im Schloss Bellevue mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland aus (darunter Sigrid Falkenstein für ihren Einsatz für ein würdiges Gedenken an die Opfer der nationalsozialistischen "Euthanasie"-Morde)

2015 erschien das Buch "Annas Spuren"
als Kurzfassung in einfacher Sprache

Übersetzung von Andreas Lindemann

Spaß am Lesen Verlag - Lesen für alle
ISBN 978-3-944668-40-6
10,00 € zum Shop

www.spassamlesenverlag.de

 

Informationen zur einfachen Sprache

"Der Spaß am Lesen Verlag gibt Lesestoff für Menschen heraus, denen das (Deutsch) Lesen schwer fällt: zum Beispiel Menschen mit Behinderungen, niedrigem Bildungsniveau oder mit Deutsch als Fremdsprache. Auch sie sollen über Aktuelles oder Wissenswertes mitreden können. Darum schreiben wir in Einfacher Sprache – verständlich für alle!"

Keine einfache Kost

Spaß am Lesen Verlag - Lesen für alle: "Sie fragen sich vielleicht, warum wir ein solches Buch veröffentlichen. Es ist schwere Kost und es betrifft einen Teil unserer Geschichte, an den wir lieber nicht erinnert werden möchten. Müssen wir gerade das an unsere Leser herantragen? Unsere Antwort darauf ist ein klares "Ja". Wir sehen es als unsere Aufgabe, auch solche Bücher zu vereinfachen. Ein Teil unserer Leserschaft ist (geistig) behindert. Nicht jeder von ihnen kennt diesen Teil der Geschichte. Wir finden es wichtig, unsere Leser darüber zu informieren. Es geht immerhin um ihr Recht auf ein selbstbestimmtes Leben - ein Recht, das ihnen von den Nazis auf grausamste Weise entsagt wurde."


ÄNNES LETZTE REISE

Das Kinder- und Jugendtheater mini-art aus Bedburg-Hau erinnert seit 2012 mit einem Theaterstück an Anna.

 »Wir glauben, dass Gegenwart ohne die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit nicht wirklich zu verstehen ist und Zukunft nicht bewusst gestaltet werden kann. Deshalb ist dieses Stück auch eine Parabel für die Achtung der Menschenrechte, für den Umgang mit dem Anderen und für die Frage nach dem ‘Wert’ eines Menschen. In diesem Zusammenhang spielt die Frage der Abwertung anderer, der Ablehnung von allem, was nicht in die Norm passt, was anders und fremd ist eine bestürzend aktuelle Rolle.«

URL: http://www.mini-art.de/vorstellungen/annes-letzte-reise

 

Theater mini-art, Brückenweg 5, 47551 Bedburg-Hau  


Die Ausstellung "Tiergartenstraße 4 - Geschichte eines schwierigen Ortes" verknüpft die Geschichte der Adresse Tiergartenstraße 4 in Berlin und die bürokratische Organisation der "Euthanasie"-Verbrechen in der Villa mit dem Lebensweg von Anna Lehnkering, die Opfer der  "Aktion T4" wurde.

Das Buch zur Ausstellung
"Tiergartenstraße 4 - Geschichte eines schwierigen Ortes" von Stefanie Endlich · Sigrid Falkenstein · Helga Lieser · Ralf Sroka / Metropol Verlag, März 2014 

ISBN: 978-3-86331-165-0


Aufruf: Den "Euthanasie"-Opfern ihr Namen zurückgeben! Unterstützung einer Petition an den Deutschen Bundestag, in der es darum geht, sich im Interesse der Opfer der NS-„Euthanasie“ und deren Persönlichkeitsrechte für die Aktualisierung, Modernisierung und Humanisierung des Bundesarchivgesetzes § 5, Abs.6 BArchG einzusetzen.

»Es ist an der Zeit, die Ermordeten namentlich zu ehren und ihre Lebensdaten in einer allgemein zugänglichen Datenbank zu nennen. Erst dann wird den lange vergessenen Opfern ihre Individualität und menschliche Würde wenigstens symbolisch zurückgegeben. ...  Als eine der wenigen hat Sigrid Falkenstein das verschämte Schweigen im Jahr 2012 gebrochen und in ihrem beeindruckenden Buch »Annas Spuren. Ein Opfer der NS-›Euthanasie‹« das Schicksal ihrer Tante Anna Lehnkering beschrieben, die am 7. März 1940 in der Gaskammer Grafeneck sterben musste.«  

Zitat Götz Aly: Die Belasteten "Euthanasie" 1939 - 1945. Eine Gesellschaftsgeschichte S. Fischer, Frankfurt 2013


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