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NS-"Euthanasie" | Annas Geschichte | Erinnerungsarbeit | Kontakt

Es gibt kein Verständnis von Gegenwart und Zukunft ohne Erinnerung an die Vergangenheit.
 

NS-"Euthanasie"

Annas Geschichte

Erinnerungsarbeit

 

 

Ausstellung

5. Mai - 17. November 2013
Open-Air-Ausstellung in Berlin
Tiergartenstraße 4 - Geschichte eines schwierigen Ortes

 

Presse / Lesungen
16/06/2012 De Gelderlander
Annemarie Haverkamp
Het ware verhaal achter Anna’s dood
18.6.2012, Der SPIEGEL
Anna und wir    Artikel PDF
8.7.2012, Frankfurter Allgemeine,
Ein Loch in der Erinnerung
10.7.2012, Aachener Zeitung
Als «Ballast der Gesellschaft» im Vergasungsraum
24.7.2012, WDR Fernsehen
"Annas Spuren" im West ART - Magazin
25/07/2012 MyHeritage blog Gegen das Vergessen: Buchtipp
29.7.2012, Berliner Kurier
Weil sie behindert war, musste sie sterben
2.8.2012, WAZ und NRZ
Anna, die „anders“ war - bewegendes Buch über NS-Opfer

27.08.2012, Frankfurter Rundschau
Götz Aly: Opfer ohne Namen

28.08.2012, Deutschlandradio Kultur

Buchempfehlungen 09/2012

28.08.2012
Buchpräsentation
Topographie d. Terrors, Berlin
03.09.2012, Der Tagesspiegel
Als Ärzte mordeten
14.9.2012, Deutsches Ärzteblatt
NS-„Euthanasie“: Später Brief an ein schlichtes Mädchen

10.10.2012
GegenBuchMasse
Club Voltaire in Frankfurt a. M.

12/2012 "Gehirn und Geist"
»Wertlos für die Volksgemeinschaft«
12/2012 S. 34
Buchbesprechung
Berliner Ärzte - die Zeitschrift der Ärztekammer Berlin
blz: Die Mitgliederzeitschrift der GEW BERLIN, Nr. 05 / 2013
Ein Buch gegen das Vergessen

Lesung, 7.5.2013

Stadtbibliothek MedienHaus Mülheim a.d. Ruhr

Lesung, 8.5.2013

Gedenkhalle Oberhausen

Das Buch über Anna und meine Erinnerungsarbeit

Annas Spuren

Ein Opfer der NS-"Euthanasie"

 

von Sigrid Falkenstein

Unter Mitarbeit von Prof. Dr. Dr. Frank Schneider

 

1. Auflage 2012

ISBN: 978-3-7766-2693-3

17,99 EUR* D / 18,50 EUR* A / 27,90 CHF* (UVP)

 

Herbig Verlag, München, Juni 2012

 

»… stattet die Hauptperson mit einer Würde aus, die ihr zu Lebzeiten nie zuerkannt worden ist.« Der SPIEGEL, 25/2012
Annas Spuren - Ein Opfer der NS-"Euthanasie"

 

Aus dem Vorschautext des Verlags

Per Zufall stößt sie auf ein Familiengeheimnis: Anna war geistig behindert; die Nazis vollstreckten an ihr 1940 den »Gnadentod « in der Gaskammer von Grafeneck. Als Sigrid Falkenstein den Namen ihrer Tante auf einer Tötungsliste im Internet findet, beginnt sie zu recherchieren: Aus dem Familiengedächtnis, mithilfe alter Fotos und durch das Studium von Patientenakten rekonstruiert sie Annas tragische Lebensgeschichte, um sie gemeinsam mit dem Psychiater Frank Schneider in einen größeren Kontext zu stellen. Annas Tod steht für den Massenmord an etwa 300 000 psychisch kranken, geistig und körperlich behinderten Menschen, die im Sinne der Rassen- und Erbhygiene vernichtet wurden. ...

Über ihre persönliche Spurensuche hinaus thematisiert die Autorin den gesamtgesellschaftlichen Umgang mit Zwangssterilisation und „Euthanasie“ von 1945 bis heute. Dabei schildert sie den Weg ihrer Erinnerungsarbeit vom Ruhrgebiet, über Bedburg-Hau und Grafeneck bis hin zum „Euthanasie“ Gedenk- und Informationsort an der Philharmonie in Berlin. 

 

»Es ist an der Zeit, die Ermordeten namentlich zu ehren und ihre Lebensdaten in einer allgemein zugänglichen Datenbank zu nennen. Erst dann wird den lange vergessenen Opfern ihre Individualität und menschliche Würde wenigstens symbolisch zurückgegeben. ...

Als eine der wenigen hat Sigrid Falkenstein das verschämte Schweigen im Jahr 2012 gebrochen und in ihrem beeindruckenden Buch »Annas Spuren. Ein Opfer der NS-›Euthanasie‹« das Schicksal ihrer Tante Anna Lehnkering beschrieben, die am 7. März 1940 in der Gaskammer Grafeneck sterben musste.«  

Götz Aly: Die Belasteten "Euthanasie" 1939 - 1945. Eine Gesellschaftsgeschichte

S. Fischer, Frankfurt 2013

Siehe auch

Ännes letzte Reise

Ein dokumentarisches Theaterstück zu einem lange verschwiegenen deutschen Thema

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